„Hallo Freunde, ich wollte euch mitteilen, dass ich trans bin. Meine Pronomen sind „he/they“ und mein Name ist Elliot.“ Mit diesen Worten beginnt das schriftliche Coming-out des kanadischen Schauspielers Elliot Page, bekannt aus „Juno“ oder „The Umbrella Academy“, das er mit seinen knapp vier Millionen Follower*innen bei Instagram teilt. Die eigene Geschlechtsidentität ist eine intime Angelegenheit, doch ein Coming-out von Prominenten birgt auch politische Wirkkraft.

Auch heutzutage gilt, wer heterosexuell und cis (ist als Begriff das Pendant zu Transgender und bezeichnet Menschen, deren Geschlechtsidentität mit ihrem körperlichen Geschlecht übereinstimmt) ist, sich also mit dem Geschlecht identifiziert, das einem bei der Geburt zugewiesen wurde, als „normal“. Alle andere Formen von Sexualität und Geschlechtsidentitäten werden als „anders“ markiert. Wer von der Norm abweicht, erfährt Diskriminierung. Und während wir als Gesellschaft zwar in bestimmten Aspekten Fortschritte verzeichnen können, ist die strukturelle Diskriminierung von trans Personen oder Homosexuellen noch immer gewaltig.

Diese schlägt sich in der medizinischen Behandlung, in der Gesetzgebung und im öffentlichen Umgang nieder. Trans Personen und Homosexuelle werden ausgegrenzt, beleidigt, bedroht, sind Gewalt ausgesetzt oder werden getötet. Aufgrund von Hassverbrechen und Suiziden ist die Lebenserwartung von trans Menschen und Homosexuellen deutlich niedriger als von cis Personen – und das weltweit.

Ich denke, das sind Themen, die auch uns hier am Europagymnasium betreffen: Wir sind eine große, bunte Gemeinschaft, die die Bandbreite menschlicher Daseinsformen repräsentiert. Für Kinder und Jugendliche, die irgendwann feststellen, dass sie in irgendeiner Form anders sind als die Anderen, ist es eine zusätzliche Herausforderung mit diesem Anderssein fertig zu werden. Pubertät ist ja an sich schon eine Zeit mit vielen Höhen und Tiefen, aber dann auch noch festzustellen, dass man im falschen Körper geboren worden ist oder als Junge auf Jungs steht oder als Mädchen auf Mädchen oder auf beides, das kann einen auch schon mal überfordern. Ebenso überfordert reagiert häufig auch das Umfeld. Eltern und Mitschüler wissen oft auch nicht, wie sie mit diesen „heiklen“ Themen umgehen sollen. Auch betroffene Lehrer*innen stoßen auf Vorurteile und Ablehnung, wenn sie nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechen.

Der Umgang und die Haltung zu diesem Thema sind gesellschaftlich und historisch begründet. So war im alten Griechenland Homosexualität absolut akzeptiert und in vielen vor allem asiatischen Ländern ist Trangender in vielen Variationen Teil der Tradition und gehört zum Alltag. Unabhängig davon, woran wir glauben oder in welchen Traditionen wir leben, kann man erkennen, dass die Welt vor allem aus einer unendlichen Vielfalt besteht. Ein Schöpfer, wie auch immer wir ihn nennen oder ihn uns vorstellen, hatte also sehr viel mehr Toleranz und Phantasie als wir es uns vorstellen können. Ist es nicht das, was unsere Erde und das Leben auf ihr so wunderbar und einzigartig macht?

In Deutschland sowie auch an unserer Schule wird im Vergleich zu anderen Ländern und Institutionen schon sehr tolerant mit diesen Themen umgegangen. Aber es gibt auch noch viele offenen Fragen und Missverständnisse. Lasst sie uns gemeinsam beantworten und klären!

Wenn ihr euch für das Thema genauso wie ich interessiert, dann schreibt mir über logineo oder teams unter dem Stichwort „The Umbrella Project“. Eure Meinung und eure Geschichte zu dem Thema höre ich mir gerne an. Wenn ihr wollt und wenn es die Pandemie-Situation wieder zulässt, können wir uns auch gerne mal treffen. Vielleicht sucht ihr auch Kontakt zu Gleichgesinnten, denn Achtung!

Egal wie anders ihr seid, ihr seid nicht allein und ihr seid gut so, wie ihr seid!

In diesem Sinne wünsche ich euch alles Gute für 2021 und freue mich auf viele Mails!

Bettina Macherey

Es war einmal eine Herde von Pferden. Die Anführerin war sehr schön und nett zu allen Pferden. Sie hatte eine sehr schöne Tochter namens Emma. Eines Tages fragte sie sich, wann sie endlich die Anführerin werden durfte, ihre Mutter sagte zu dieser Frage immer: „Du wirst Anführerin, wenn ich sterbe.“

Ein paar Tage später passierte es. Die Mutter starb!

Ecrin Selcuker (5.3)

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Meine Familie und ich wussten nicht, wohin wir einen Ausflug machen konnten. Daher fragten wir unsere Freunde und Familie. Am Abend machten wir eine Abstimmung. Bei der Verlosung kam Irrland raus. Ab nach Irrland! Wir packten unsere Sachen und fuhren los. Als wir ankamen, sind mein Bruder und ich in den Schwimmpark gerannt. Und unsere Eltern haben an der Grillstelle gegrillt. Nach dem Wasserspaß haben wir die Würstchen gegessen. Danach ging es zu einer Besichtigung. Als erstes gingen wir schaukeln, danach gingen wir Ziegen streicheln. Eine Ziege wollte unsere Karte aufessen. Wir zogen und die Ziege zog. Am Ende haben wir gewonnen. Dann gingen wir weiter. Danach bemerkten wir, dass mein Bruder Yusuf fehlte. Wir suchten ihn überall. Meine Mama ging vo und ich hörte jemanden weinen. Ich drehte mich um und sah meinen Bruder Yusuf. Dann habe ich Mama gerufen und ihr gesagt: „Mama, Yusuf ist da und weint!" Mama rannte sofort zu Yusuf. Nachdem wir meinen Vater gefunden haben, sind wir Nachhause gefahren. Und als wir Zuhause ankamen bekam Yusuf Ärger, weil er nicht bei uns geblieben ist.

Ecrin Selcuker (5.3)