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Am 30.09.2020 kamen Indianer in das Europagymnasium in Kerpen zu der 6.8. Als erstes haben wir ein Lied gesungen. Indianer liebten es, zu singen und zu tanzen, erklärte uns Sylvia Bonn. Wir haben über Indianer und darüber, wie sie fast ausgestorben sind, geredet. Sylvia hat uns gesagt, dass sie es nicht mochten, im englischen „Indians“ genannt zu werden. Lieber wollten sie „Native Americans“ genannt werden.

Aber Sylvia hatte auch jemanden mitgebracht. Ihre Nachbarin Ina spielte mit uns ein Spiel. Wir mussten wie ein Indianer grüßen. Jemand der sich versprach oder grüßte, obwohl er oder sie nicht an der Reihe war, war raus. Wir hatten sehr viel Spaß bei diesem Spiel und der Nervenkitzel war unerträglich. Dann gingen wir raus aus der Schule in den Pausenhof. Sylvia und Ina hatten Körbe mitgenommen. In einem Korb waren Indianergegenstände, zum Beispiel ein Glücksbringer der Indianer. Es war ein toter Otter. Den hat ein Junge, der unweit von mir stand, aus dem Korb geholt. Ich zog eine Tasche aus demselben Korb. Ratet mal, woraus die Tasche bestand: aus einer Büffelblase! Es fühlte sich nicht gut an, es in den Händen zu halten. Aber Sylvia gab auch andere Sachen herum. Zum Beispiel Stachelschweinstachel. In der Pause haben Schüler aus anderen Klassen geschaut, was wir dort machen. Nach der Pause aßen wir unser Frühstück. Sylvia erzählte uns, dass Indianer sich immer in einem Kreis mit allen Indianern, einem sogenannten „Actioncircle“, versammelten. Wenn jemand gegen die Regeln verstoßen hat, musste er oder sie sich in den Kreis stellen und sagen, was die Person angerichtet hat, sich entschuldigen und es wiedergutmachen. Danach spielten wir ein Spiel, in dem wir durch nur sieben Berührungen jemanden, dem die Augen zugebunden waren, sicher an einen anderen Ort bringen mussten. Kurz bevor wir wieder rein gegangen sind, haben wir das Lied vom Anfang gesungen, nur das wir es diesmal auf Englisch gesungen haben. Dann ging es wieder rein ins Schulgebäude. Sylvia und Ina erklärten uns gemeinsam, wofür ein „medicine bag“, also eine „Medizintasche“ gut ist. Indianer hatten medicine bags um zum Beispiel „runterzukommen“, wenn sie wütend waren. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und sollten selbst auch solche Täschchen basteln. Danach hatten wir die große Mittagspause und durften bis 14:20 Uhr machten was wir wollten. Nach der Pause sollten wir mit unserer Gruppe in der Natur Dinge finden und daraus ein Tier basteln. Da waren ebenso Stationen mit Aufgaben. Wieder im Schulgebäude sollten wir die Gegenstände unter uns aufteilen und in unsere Täschchen legen. Dann haben wir wieder das Lied gesungen. Jeder Gruppe wurde nach dem Singen applaudiert. Wir durften uns Steine aussuchen, auf denen die verschiedensten Sachen draufgemalt waren. Sylvia konnte jedoch nicht so gut Englisch sprechen wie unsere Lehrerin und Ina.

Ceren Kabakçi (6.8)