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Der stellvertretende Schulleiter Herr Riediger (links), Betreuer Frau Skiba und Herr Dr. Spieler (rechts) mit den erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Landeswettbewerbs „bio-logisch“ 2019 unserer Schule in alphabetischer Reihenfolge: Aden, Amelia, Ioanna, Jolien, Laura D., Laura S., Leonard, Levi, Lionel, Luke, Marike, Marlous, Matteo, Maxim, Maximilian, Nina, Philipp, Vincent, Vito, Vivien, Yacin, Youssef und Zoé (Fotos: Marko Spieler)

Beim Landeswettbewerb „bio-logisch“ für die Jahrgangsstufen 5 bis 9 drehte sich dieses Jahr alles um das Thema „Ohne Moos nix los“. Insgesamt wurden über 3600 Arbeiten eingesandt. Angespornt durch den Erfolg im letzten Jahr beteiligten sich dieses Mal sogar 23 SchülerInnen unserer Schule und sammelten dadurch neben spannenden Ergebnissen auch Punkte für das MINT-EC Zertifikat.

Großteils außerhalb des regulären Unterrichts bearbeiteten sie über mehrere Wochen, je nach Jahrgangsstufe, vier bis sechs Aufgaben. So erforschten sie die im Moos lebenden Tiere, führten Experimente zur Wasserspeicherfähigkeit von Moosen durch, untersuchten die im Moos verkommenden Asseln in Bezug auf ihre Ansprüche an die Umwelt, testeten in einer Umfrage die Kenntnisse zu Nutzungsmöglichkeiten von Moosen, analysierten das Wasserleitungssystem von verschiedenen Moosarten und führten Experimente zur Plasmolyse bei Moosen durch.

Besonders erfolgreich waren dabei gleich mehrere SchülerInnen unserer Schule. Laura D., Laura S., Phillip und Zoé aus der Klasse 6.8 wurden aufgrund ihrer gelungenen Ausarbeitungen zu einem regionalen Aktionstag ins Museum Koenig nach Bonn eingeladen. Dort durften sie heimische Säugetierarten anhand deren Originalschädel bestimmen und aufgrund ihrer Zähne auf die bevorzugte Nahrung schließen. Mit einem Museumsmitarbeiter erhielten sie zudem eine Führung durch die neue Dinosaurier-Sonderausstellung. Hier lernten die Teilnehmer Methoden kennen, mit denen man auf Alter, Masse und Verhalten der größten Saurierarten rückschließen kann und durften sogar Originalsaurierknochen anfassen.

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Preisträgerinnen und Preisträger unserer Schule im Lichthof des Museum Koenigs in alphabetischer Reihenfolge: Laura D., Laura S., Philipp, Zoe

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„Touch bone“ – berühren erlaubt! Die Preisträger am 140 Millionen Jahre alten Original Oberschenkelknochen eines 20m langen Diplodocus aus dem Oberjura

Marike aus der 9.7 wurde erneut Landessiegerin von Nordrhein-Westfalen und setzte sich dabei gegen 1317 TeilnehmerInnen ihrer Altersgruppe durch. Sie durfte an der viertägigen Schülerakademie »bio-logisch« in Bochum teilnehmen und einzigartige Einblicke in verschiedene Fachbereiche der Biologie erhalten. Zusammen mit 25 anderen PreisträgerInnen von NRW hatte sie unter anderem die Möglichkeit, im Deutschen Bergbaumuseum Bochum in einem Schaubergwerk die harte Arbeit unter Tage kennenzulernen. Im Alfried Krupp Schülerlabor der Ruhruniversität Bochum ging es im Projekt „Ein blaues Wunder erleben“ um die Zusammensetzung und die Eigenschaften des Lavendelöls. So wurde Linalylacetet eigenständig hergestellt und die Syntheseprodukte dünnschichtchromatographisch untersucht. In der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen konnte die spannende Tierwelt der unterschiedlichen Kontinente erkundet werden. Eine exklusive Planetariumsshow mit anschließender Diskussionsrunde im Planetarium Bochum führte die PreisträgerInnen weit über die Grenzen unseres Planeten Erde hinaus!

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Marike nach der Preisverleihung im Zeiss-Planetarium Bochum und bei der Arbeit im Alfried Krupp Schülerlabor

Einige Abbildungen aus der Arbeit von Marike sollen die Vorgehensweise bei den Untersuchungen verdeutlichen und zugleich die Besonderheit von Moosen unterstreichen.

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Mit einer sogenannten Feuchteorgel wurde die Feuchtepräferenz von Mauerasseln untersucht. Die Tiere waren im Hellen deutlich unruhiger und wechselten oft ihren Ort. Im Dunkeln bevorzugten die meisten Tiere eine relative Luftfeuchte von 100%.

Die Aufgaben für die nächste Runde 2020 gibt es im Frühjahr. Dann heißt es „Auf den Hund gekommen!“ Ihr dürft also gespannt sein, was es dabei wieder zu entdecken gibt. Meldet euch, wenn ihr Lust habt teilzunehmen.

Dr. Marko Spieler (für die Biologiefachkonferenz)