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Ratschläge zur Corona-Prävention in Nicaragua - in der Familie und in der Schule

Gerade ist nichts mehr so, wie es vorher war am Europagymnasium, und darüber gerät leicht aus dem Blick, wie es bei unseren Partnern in Corinto aussieht. Offiziell gibt es wenig Infizierte in dem mittelamerikanischen Land, 3 Menschen verstarben bisher. Nicaraguas Präsident Daniel Ortega gehört wie der brasilianische Präsident Bolsonaro zu den Politikern, die social distance und Ausgangsbeschränkungen weitgehend ablehnen.

Nun muss man sagen, dass das nicaraguanische Gesundheitssystem im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern nicht so schlecht aufgestellt ist. Was unternehmen sie bisher? Gesundheitsbeauftragte gehen von Haustür zu Haustür, um über die Gefahren aufzuklären. Man versucht, Abstand zu halten und die Hände möglichst oft zu waschen. Und trotzdem ist es eine beängstigende Vorstellung, dass das Virus sich bei unseren Freunden in Corinto verbreiten könnte.

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Internationale Beziehungen und Zusammenarbeit gehören für uns zum Schulleben. Seit Jahren engagieren wir uns für den Klimaschutz in Corinto, denn die Folgen des Klimawandels sind dort drastisch spürbar. Nach dem Abklingen der Corona-Pandemie wird man unsere Partnerschaft wieder beleben und vielleicht neu denken müssen.

Wir raten und hoffen jedenfalls: Bleibt zu Hause und gesund!

U. Zöller