Italienisch Celi 12 03 2021

Ihr lernt Italienisch und wollt euch einer Herausforderung stellen? Dann ist CELI genau das Richtige für euch! Das Italienisch-Zertifikat ist wie das Cambridge- oder DELF-Zertifikat ein international anerkanntes Sprachdiplom, das bei potenziellen Arbeitgebern, Bildungsinstitutionen und Behörden als Nachweis für (sehr) gute Sprachkenntnisse gilt.

Für mehr Informationen zur Prüfung sprecht bitte eure Italienisch-Lehrerin an und schaut auf die Seite des Italienischen Kulturinstituts in Köln. Anmeldeschluss für die diesjährige Prüfung ist der 26. März 2021.

https://iiccolonia.esteri.it/iic_colonia/de/imparare_italiano/certificazioni/celi-adolescenti.html

Im vergangenen Jahr haben vier Schüler:innen die Prüfung sehr erfolgreich unter Corona-Bedingungen abgelegt! Dieses Engagement verdient ein besonders großes Lob! Complimenti, ragazzi!

Und hier ein Bericht zur CELI-Prüfung 2020 von Malika Taprogge (Q2):

Ich habe als Schülerin des derzeitigen Italienisch-Grundkurses der zwölften Klasse im Sommer 2020 mit einigen anderen Schüler:innen meines Kurses die Prüfung für das „Certificato della Lingua Italiana“ im Istituto Italiano di Cultura in Köln abgelegt. Bei dem Zertifikat handelt es sich um eine international anerkannte Bescheinigung über das Sprachniveau von ItalienischschülerInnen oder allen, die sich ihre Sprachkenntnisse zertifizieren lassen möchten. Es ist das derzeit weltweit renommierteste Italienisch-Zertifikat und wird von der Università per Stranieri di Perugia angeboten.

Das Zertifikat wird von allen Universitäten anerkannt und ermöglicht so zum Beispiel ein Hochschulstudium in Italien. Außerdem weist es potenziellen Arbeitgebern gegenüber gute Italienischkenntnisse aus.

Die Prüfung an sich ist in drei Prüfungsabschnitte aufgeteilt. Zunächst wurde Hörverstehen abgefragt. Die Audiodateien waren gut verständlich und meiner Meinung nach sprachlich auch nicht allzu anspruchsvoll. Darauf folgte ein Abschnitt, in dem freies Schreiben geprüft wurde. Zeitlich und vom erwarteten Textumfang war auch dieser Teil machbar. Nach einer kurzen Pause wurden wir einzeln abgeholt, und haben dann dreißig Minuten Zeit bekommen, um uns auf die darauffolgende mündliche Prüfung vorzubereiten. Die erste vorgegebene Aufgabe war, ein Bild zu beschreiben und die zweite, einen Dialog vorzubereiten.

Wir wurden im Vorfeld gut auf das vorbereitet, was uns erwartete, nämlich vor den eigentlichen Aufgaben kurz uns als Person, unsere Hobbys und den Grund, warum wir uns dazu entschieden haben, Italienisch zu lernen, vorzustellen. Die Prüfer:innen waren dabei sehr interessiert und haben mir so ein wenig die Aufregung nehmen können.

Daraufhin ging es los mit der Bildbeschreibung und dem Dialog. Auf meinem Bild war ein Schüler zu sehen, der in einer Bibliothek saß und auf seinem Stuhl eingeschlafen ist.

Den Dialog habe ich mit einer der Prüfer:innen geführt. Die Aufgabe war es, ein Elternteil davon zu überzeugen, einen Hund als Haustier zu erlauben. Dabei ist die Prüferin immer auf mich eingegangen und hat mir zu neuen Denkanstößen verholfen, was das Gespräch für mich erleichtert hat.

Die ganze Zeit über waren die Prüfer:innen sehr freundlich und bemüht, die Prüfung für mich so angenehm wie möglich zu gestalten.

Im Vorfeld habe ich mich durch die Bearbeitung von Prüfungen der letzten Jahre und durch das Wiederholen von Vokabeln vorbereitet. Mit unserer Lehrerin haben wir Konferenzen abgehalten, in denen wir die Inhalte und den Ablauf besprochen haben und ebenso mündliche Prüfungen simuliert. Damit waren wir alle gut auf die Prüfung vorbereitet.

Mein Fazit ist, dass CELI im Niveau B1, mit den Kenntnissen, die man durch einen Italienisch Grundkurs erlangt, gut zu schaffen ist. Ich kann also jedem empfehlen, sich für die Prüfung anzumelden.

Malika Taprogge und H. Rotermann