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Schulhistorie - Kurzportrait

Das Europagymnasium Kerpen wurde 1968 in einer Zeit erheblicher gesellschaftlicher und politischer Umbrüche gegründet. Diese brachten auch neue pädagogische Konzepte für die Schulform Gymnasium mit sich. So plante man unsere Schule von vornherein als Ganztagsschule – zur damaligen Zeit ein äußerst innovatives Konzept, das bis dahin nur an zwei weiteren Gymnasien in NRW umgesetzt wurde. Zur Grundidee des Ganztagsschulkonzeptes in Kerpen gehörte es, Bildung und außerunterrichtliche Aktivitäten zu vernetzen und beide Bereiche als gleichberechtigt in das Schulleben zu integrieren. Die Nachmittage sollten nicht nur mit Arbeitsgemeinschaften und Freizeitangeboten gefüllt werden, sondern genauso auch mit Unterricht.

Der langjährige Schulname symbolisierte diese Konzeption: „Tagesheimgymnasium Kerpen“.

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Über 50 Jahre gemeinsam lernen und leben

Der Leitsatz „gemeinsam lernen und leben – grenzüberschreitend denken und handeln“ aus dem Jahre 2006 verweist auf diese Gründungsidee des Europagymnasiums als Ganztagsschule. Wir sind der festen Überzeugung, dass eine Schule mehr leisten muss als die Vermittlung von Wissen. Die ganzheitliche Entwicklung des jungen Menschen zu einem selbstbestimmten Individuum ist unser Programm.

Das Gymnasium feierte im Jahr 2018 sein 50-jähriges Bestehen. Mit einer Projektwoche
und einem Schulfest wurde nicht nur die Geschichte der Schule lebendig, sondern auch der besondere pädagogische Geist der Schule, den die Schlagwörter Vielfalt, Miteinander und soziales Engagement am ehesten zusammenfassen. Im Jahr 2018 besuchte die Qualitätsanalyse das Gymnasium der Stadt Kerpen, die hervorhob, dass es der Schule durch die vielen Angebote im Ganztag in vorbildlicher Weise gelingt, insbesondere auch soziale Kompetenzen zu fördern. In der mündlichen Rückmeldung hieß es, dass sich die große Schule durch das besondere Miteinander überraschend klein anfühle. Die pädagogische Gründungsidee hat überdauert und sich somit bewährt. 

Dieses Kurzportrait ist dem Vorwort unseres Schulprogramms entnommen,
welches im Downloadbereich zur Verfügung steht.

Unsere ehemaligen Schulleiter:innen

Tatjana Strucken

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Ich heiße Tatjana Strucken und bin seit 2004 Lehrerin am Europagymnasium. Hier unterrichtete ich zunächst die Fächer Deutsch, Geschichte und Literatur, bevor ich dann im Sommer 2012 das Amt der stellvertretenden Schulleiterin übernahm. Seit Februar 2014 leite ich das Europagymnasium. 

Schulleiterin am Europagymnasium zu sein ist eine spannende und erfüllende Aufgabe. Ich erlebe das Schulleben als bunt, ideenreich, teamorientiert, vielseitig. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten empfinde ich als sehr gelungenes Miteinander. Immer wieder freue ich mich über das Engagement der Lehrkräfte und die Talente der Schülerinnen und Schüler und staune bisweilen, was alles Tolles, Spannendes, Kreatives, Intelligentes und Sportliches bei uns auf die Beine gestellt wird. Schon immer hat mich unser Ganztagskonzept überzeugt, das entscheidend zu unserem guten Schulklima beiträgt. Im Sinne unseres Leitsatzes „gemeinsam lernen und leben – grenzüberschreitend denken und handeln“ möchte ich diese Schule leiten und zusammen mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern weiterentwickeln. Über Ideen, Wünsche und Kritik freue ich mich. 

Ihre und Eure Tatjana Strucken (Schulleiterin)

Bernhard Ripp

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Bernhard Ripp wurde am 31.1.2014 als Schulleiter der Europaschule Kerpen pensioniert.

Mein Name ist Bernhard Ripp; geboren bin ich 1947 und gehöre somit zu den Oldies unserer Schule. Aufgewachsen bin ich in Blatzheim, einem sehr bedeutenden Ort in der Stadt Kerpen. Deswegen wohne ich auch noch immer in diesem ländlich geprägten Flecken. Das Abitur habe ich 1966 (Kurzschuljahr) am Stiftischen Gymnasium in Düren abgelegt. Hätte es unsere Schule schon gegeben, wäre ich natürlich nach Kerpen gegangen! Nach der Bundeswehrzeit studierte ich von 1968 bis 1972 in Köln Latein und Geschichte. Die anschließende Referendarzeit verbrachte ich am Dreikönigsgymnasium in Köln.

Da Herr Dr. Brunkhorst, der damalige Leiter des aufstrebenden Kerpener Gymnasiums - Tagesheimgymnasium (THG) hieß es da noch -, engagierte junge Leute suchte, kam ich als fertiger (?) Lehrer am 1.8.1974 an unsere Schule nach Kerpen (zuerst noch in Türnich), an der ich dann 1981 stellvertretender Schulleiter wurde. Zuvor war ich einige Jahre Fachleiter für Geschichte am Studienseminar Jülich. Schulleiter bin ich - zunächst kommissarisch, dann richtig - seit dem Schuljahr 1994/95.

Verheiratet bin ich natürlich auch. Meine beiden Söhne haben ihr Abitur selbstverständlich an unserer Schule abgelegt. Geschadet hat Ihnen das nicht. Im Gegenteil! Der eine studiert in Aachen, der andere in Köln.

Bernhard Ripp

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