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Day 1 – Erasmus in Havířov, Czech Republic

09/06/2026

Meeting Again in Havířov: International Encounters, Sports and Personal Pop Art

Our final project trip of this school year as part of our Erasmus project took us to Havířov, a city in the north-east of the Czech Republic with around 69,000 inhabitants. Havířov is the youngest city in the Czech Republic. It was founded after the Second World War to provide housing for miners and industrial workers of the Ostrava-Karviná coal mining region.

Our partner school, Základní škola Mládežnická, is a school for pupils up to the 9th grade. It is considered an open and modern school that places great emphasis on foreign languages and international cooperation. In addition to English and German, other foreign languages such as Spanish and French are also offered. International exchange programmes are actively promoted and regarded as a great enrichment for the entire school community.

From the moment we arrived, we received a warm welcome. On the first day, the reunion of the students was the main focus, as the Czech exchange partners had already visited us in Kerpen in April. The reunion and the tour of the school created an open and friendly atmosphere from the very beginning.

We received a particularly warm welcome from the headteacher, Aleš Kundel, who even gave his speech in German. From the perspective of school leadership, there are several similarities between the two countries, for example when it comes to dealing with challenging bureaucratic processes. At the same time, Mr Kundel makes use of the freedoms available to him, such as placing a special focus on additional sports lessons. As a result, students have five lessons of “physical education” per week. It is especially important to him to stay in close contact with the children, which is why he personally teaches three lessons of judo and other activities to first-grade pupils.

The deputy headteacher and project coordinator Dagmar Csatová also welcomed us warmly. She spoke about the school’s wide range of international activities and emphasised the importance of exchange programmes for the personal and educational development of young people. Thanks to a well-established team, including Gaby as coordinator for the German mobilities and Simone as support from the next generation, she can look back on many years of successful Erasmus exchanges.

While the students took part in a “School Challenge”, we had the opportunity to gain interesting insights into the school building and the organisation of lessons during an extensive guided tour. One striking feature was that many teachers have their own workspaces. In addition, the staff have access to shared areas for meetings and collaborative work. Modern sports facilities and well-equipped classrooms create a pleasant and motivating learning environment. In terms of sustainability, toilet paper is only provided at the entrance areas of the toilets, and plants are watered with recycled water, demonstrating a resource-conscious approach.

A creative highlight of the day was the joint art project led by the locally renowned artist Lucie Klezla. Based on personal photographs, participants developed individual templates and transformed them into their own Pop Art creations. The project offered an excellent opportunity to develop creativity and personal forms of expression. At the same time, cultural exchange was at the heart of the activity, encouraging participants to get to know each other in a creative and inspiring way.

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Wiedersehen, „Körperkultur“ mit dem Schulleiter, persönliche Pop-Art-Kunst

Unsere letzte Projektreise in diesem Schuljahr im Rahmen unseres Erasmus-Projekts führte uns nach Havířov, eine Stadt im Nordosten der Tschechischen Republik mit rund 69.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Havířov ist die jüngste Stadt Tschechiens. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet, um Wohnraum für Bergleute und Industriearbeiter des Ostrava-Karviná-Kohlereviers zu schaffen.

Unsere Partnerschule, die Základní škola Mládežnická, ist eine Schule bis zur 9. Klasse. Sie gilt als offen und modern und legt großen Wert auf Fremdsprachen und internationale Zusammenarbeit. Neben Englisch und Deutsch werden auch weitere Fremdsprachen wie Spanisch und Französisch angeboten. Internationale Austauschprogramme werden hier aktiv gefördert und als große Bereicherung für die gesamte Schulgemeinschaft verstanden. 
Bereits bei unserer Ankunft wurden wir herzlich willkommen geheißen. Am ersten Tag stand das Wiedersehen der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt, denn die tschechischen Austauschpartnerinnen und Austauschpartner hatten uns bereits im April in Kerpen besucht. Das Wiedersehen sowie die Erkundung der Schule sorgten von Beginn an für eine offene und freundschaftliche Atmosphäre.

Besonders herzlich wurden wir vom Schulleiter Aleš Kundel begrüßt, der seine Ansprache sogar auf Deutsch hielt. Aus Schulleitungssicht gibt es einige Parallelen beider Länder, wie zum Beispiel den herausfordernden Umgang mit bürokratischen Angelegenheiten. Gleichzeitig nimmt sich Herr Kundel auch mögliche Freiheiten, wie die Schwerpunktsetzung auf zusätzliche Sportstunden, sodass die SchülerInnen auf fünf Stunden „Körperkultur“ pro Woche kommen. Dabei ist ihm wichtig, in Kontakt mit den Kindern zu bleiben, und somit unterrichtet er selbst drei Stunden Judo und Co. bei den Erstklässlern. 
Auch die stellvertretende Schulleiterin und Projektkoordinatorin Dagmar Csatová empfing uns herzlich. Sie berichtete von den vielfältigen internationalen Aktivitäten der Schule und betonte die Bedeutung von Austauschprogrammen für die persönliche und schulische Entwicklung der Jugendlichen. Dank eines breit aufgestellten Teams mit Gaby als Leiterin für die deutschen Mobilitäten und Simone als Hilfe aus der nächsten Generation blickt sie auf viele Jahre erfolgreichen Erasmus-Austauschs zurück.

Während die Schülerinnen und Schüler an einer „School Challenge“ teilnahmen, erhielten wir bei einer ausführlichen Führung interessante Einblicke in das Schulgebäude und die Organisation des Unterrichts. Auffällig war, dass viele Lehrkräfte über eigene Arbeitsräume verfügen. Darüber hinaus stehen dem Kollegium gemeinsame Aufenthalts- und Arbeitsbereiche zur Verfügung. Moderne Sportanlagen sowie hervorragend ausgestattete Unterrichtsräume schaffen eine angenehme und motivierende Lernumgebung. Im Hinblick auf Nachhaltigkeit steht in den Toilettenräumen nur im Eingangsbereich Toilettenpapier bereit, und Pflanzen werden mit Brauchwasser gegossen, sodass hier ressourcenschonend gehandelt werden kann.

Ein kreativer Höhepunkt des Tages war das gemeinsame Kunstprojekt unter der Leitung der vor Ort bekannten Künstlerin Lucie Klezla. Aus persönlichen Fotografien entwickelten die Teilnehmenden individuelle Vorlagen und gestalteten daraus eigene Pop-Art-Kunstwerke. Das Projekt bot eine hervorragende Gelegenheit, Kreativität und persönliche Ausdrucksmöglichkeiten zu entfalten. Gleichzeitig stand der kulturelle Austausch im Mittelpunkt und förderte das gegenseitige Kennenlernen auf kreative Weise.

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