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MINT-Tage

01/07/2021

Die Römer haben Miraculix entführt und die Gallier brauchen jetzt dringend Hilfe.
Klar ist: Ein Katapult und ein Wagen müssen her – und ohne Zaubertrank und eine Brücke geht es auch nicht! Aber wie kann man diese Geräte mit wenig Material herstellen? Einer der Gallier (gespielt von Simon Deventer) reist deshalb zum Europagymnasium, um die Schüler:innen der sechsten Klassen um Hilfe zu bitten. 
Und so machen sich die Schüler:innen im Rahmen der MINT-Tage am 29. und 30. Juni 2021 an die Arbeit: Mit einfachen Haushaltsmitteln wie Korken, Bierdeckeln, Büroklammern, Nudeln oder Spülmittel werden die Materialien für die Befreiung von Miraculix gestaltet. 
 
Dabei stehen die jungen Entwickler:innen vor unterschiedlichen Herausforderungen, die sie im Team meistern müssen: 
Diejenigen, die am Katapult arbeiten, berichten, dass es vor allem die Stabilität ihrer Maschine ist, die ihnen Kopfzerbrechen bereitet. Ihr Katapult wird auf Design, Reichweite und Zielgenauigkeit hin bewertet. Für eine möglichst große Reichweite, muss sich das Katapult spannen lassen. Immer wieder bricht dabei in der Entwicklungsphase das Modell auseinander und die Schüler:innen müssen einen neuen Weg finden, um ihr Modell stabiler zu bauen. 
Beim Rennwagen stellt vor allem die Konstruktion der Achsen und Räder für die Naturwissenschaftler:innen ein Problem dar: Mit Nudeln, die wie Strohhalme aussehen, CD-Roms, Korken und Heißkleber suchen sie nach einer Lösung, um möglichst leichtgängige Wagen zu bauen. Das zweite Problem ist, einen möglichst wirksamen Antrieb zu entwickeln, der den Wagen in Bewegung setzen kann. Ziel ist es nämlich, dass der Wagen alleine fahren kann, ohne dass er angestoßen wird. 
Die Brücke stellt vor allem Anforderungen an eine geschickte Konstruktion – nur Nudeln und Heißkleber sollen genutzt werden, um eine möglichst große Tragkraft zu haben. 
Bei dem Zaubertrank soll aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften der bereitgestellten Materialien Mischungen für besonders große und stabile Seifenblasen erzeugt werden. 
Hochmotiviert arbeiten die Schüler:innen an ihren Modellen. „Wieviel Zeit haben wir noch? – Was? Nur noch vierzig Minuten?“ So vertieft sind sie in ihre Arbeit, dass sie sogar die Zeit vergessen.  

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