With Erasmus+ in Copenhagen – Positive Psychology
09/11/2025
Although the beginning of our week in Copenhagen may have been somewhat unsettling — yet promising at the same time — over the course of the days a light dawned on all of us, perfectly matching the friendly sunshine toward the end of the week. Positive psychology was the radical motto.
Or, to put it differently: give your inner monkey a task, especially since it supplies you with negative stuff an estimated 70% of the time anyway. And so we practised gratitude — gratitude journaling — focusing on what we have, on our strengths and the strengths of others, on listening without prejudice, on generous praise, and not least on receiving praise. The latter felt unfamiliar, but it makes perfect sense when you consider that only grounded people who trust and believe in themselves are capable of strengthening others. What always mattered was maintaining connection — with our environment, with nature, with the people around us, and not least with ourselves. A bit more high touch instead of ever more high tech. All these exercises and reflections were accompanied by breathing exercises and meditation. Because above all, the moment counts.
The question remains of how all this can be transferred to our school life. There is no certain answer. Systemic constraints, habits, constant pressure to perform, and various forces of inertia will get in the way. But it seems likely that with a generous dose of positive thinking we can release a great deal of energy — and thus potential. How else could I have spent a full minute in 8°C water?! In any case, it would surely do all our moods good. After all, what would be lost if, even under unchanged circumstances, we simply shifted our gaze to the positive?
P.S.: And finally, a little curiosity. Somehow this jar of potatoes looked familiar to me. And lo and behold! It actually was produced in Kerpen-Blatzheim, Germany. Amazing what mindfulness can lead to. :-)
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Mit Erasmus+ in Kopenhagen – positive psychology
Mag der Anfang unserer Woche in Kopenhagen noch verstörend gewesen sein – wenn auch vielversprechend zugleich –, so ging uns mit zunehmender Dauer allen ein Licht auf, ganz und gar passend zum freundlich sonnigen Wetter gegen Ende der Woche. Positive psychology hieß die radikale Losung.
Oder um es mit anderen Worten zu formulieren: Gib dem inneren Affen eine Aufgabe, zumal er dich ja ohnehin geschätzte 70% der Zeit mit lauter negativem Zeugs versorgt. Und so übten wir uns in Dankbarkeit – gratitude journalling –, dem Blick auf die Habenseite, auf unsere Stärken als auch die der Anderen, in vorurteilsfreiem Zuhören, dem ausgiebigen Loben und nicht zuletzt auch dem Empfangen von Lob. Letzteres war ungewohnt, ist aber nur folgerichtig, wenn man bedenkt, dass nur gefestigte, sich selbst ver- und zutrauende Menschen in der Lage sind, andere Menschen zu stärken. Wichtig war dabei immer, den Kontakt zu unserer Umwelt, der Natur, zu den uns umgebenden Menschen und nicht zuletzt zu uns herzustellen. Ein wenig mehr high touch anstelle von immerzu mehr high tech. Begleitet wurden all diese Übungen und Reflexionen von Atemübungen und Meditation. Denn vor allem zählt der Moment.
Bleibt die Frage, wie sich all dies auf unser Schulleben übertragen lässt. Mit Gewissheit lässt sich das nicht beantworten. Systemische Zwänge, Gewohnheiten, stetiger Leistungsdruck, vielerlei Beharrungskräfte werden sich in den Weg stellen. Aber die Vermutung liegt nahe, dass wir mit einer ordentlichen Portion positivem Denken eine Menge Energie und somit Potential freisetzen können. Wie hätte ich wohl sonst eine Minute lang in 8°C warmem Wasser verbringen können?! In jedem Fall würde es unser aller Gemütszustand helfen. Dann was wäre verloren, wenn wir bei unveränderter Lage einfach nur unseren Blick auf das Positive richteten?
P.S.: Und zum Schluss noch ein kleines Kuriosum. Irgendwie kam mir dieses Kartoffelglas bekannt vor. Und siehe da! Es ist doch tatsächlich produceret i Kerpen-Blatzheim, Tyskland. Wozu Achtsamkeit alles führen kann. :-)