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Tag 1 – ERASMUS+ unterwegs zur Klimaforschung in Österreich

14/10/2026

Nach einer rund neunstündigen, klimafreundlichen Anreise mit der Bahn erreichten wir am Montagabend, 12.10. endlich unser Ziel in Österreich. Unsere Unterkunft, ein umgebauter Bauernhof, lag idyllisch inmitten der schönen Landschaft von Gmunden. Doch bevor wir den Tag gemütlich ausklingen lassen konnten, wartete noch eine erste gemeinsame Aufgabe auf uns: Das Abendessen musste selbst vorbereitet werden – und anschließend hieß es natürlich auch: Tisch abräumen und abwaschen. Ein guter Einstieg in eine Woche, in der Teamarbeit und gemeinsames Anpacken eine wichtige Rolle spielen sollten.

Am zweiten Tag wurden wir bereits früh morgens mit einem Kleinbus abgeholt und zum Gymnasium in Gmunden gebracht. Dort erwarteten uns unsere österreichischen Partnerinnen und Partner mit einer herzlichen Begrüßung. Für unsere Schüler:innen ging es anschließend direkt mitten hinein in den Schulalltag: Sie durften am regulären Unterricht ihrer Austauschklasse teilnehmen und erhielten so einen unmittelbaren Einblick in das österreichische Schulsystem.

Dabei gab es einiges zu entdecken – nicht nur neue Mitschüler, sondern auch Unterrichtsfächer, die unsere Schüler:innen bislang nicht kannten. In der vierten Stunde stand beispielsweise „SOLA“ auf dem Stundenplan. Was sich wohl dahinter verbirgt? Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Selbst organisiertes Lernangebot, bei der man in allen Fächern Aufgaben in Kleingruppen jahrgangsübergreifend bearbeitet.

Gegen Mittag begann dann der eigentliche Schwerpunkt unseres ERASMUS+-Projekts: die gemeinsame Arbeit zur Klimaforschung. In Kleingruppen untersuchten die Schüler:innen Pflanzengesellschaften auf vier unterschiedlichen Flächen, die bereits ein Jahr zuvor kartiert worden waren. Durch den Vergleich der aktuellen Ergebnisse mit den Daten des Vorjahres lassen sich Veränderungen in der Zusammensetzung der Pflanzenbestände erkennen. Diese können wiederum Hinweise darauf geben, wie sich klimatische Veränderungen – insbesondere die zunehmende Erwärmung – auf die heimische Vegetation auswirken.

Nach einem abwechslungsreichen und arbeitsreichen Tag blieb leider kaum noch Zeit, Gmunden selbst mit dem wunderschönen Traunsee vor dem einmaligen Gebirgspanorama kennenzulernen. Also nur einen kurzen Abstecher und Proviant für die nächsten Tage einkaufen. Am Abend gab es dann leckere, selbstgemachte Pizza.

Ein ereignisreicher erster Projekttag ging damit zu Ende. Bereits jetzt wurde deutlich: Die ERASMUS+-Woche verbindet nicht nur spannende Einblicke in die Klimaforschung mit praktischer Forschungsarbeit, sondern auch Begegnungen, gemeinsames Lernen und viele neue Erfahrungen über Ländergrenzen hinweg.

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